Mit ‘Kotzen’ getaggte Beiträge

Von Goethe heimgesucht

Veröffentlicht: 30. November 2010 von roger in Gedichte
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  Geh ich im Wald so für mich hin

Da hab ich keinen Reim im Sinn

Die Worte sinds, die sich dort ballen

Und mich ganz gnadlos überfallen

Sie sagen mir, nun schreib das auf

Lass dieser Welt nicht ihren Lauf

Ich frage euch: Was sollt´ ich tun?

Auf einer Eckcouch modernd ruhn?

Doch ihr, die ihrs nicht mögt, ihr hofft:

Die Reimewälder gibts nicht oft

Und Staatsgewalt fällt Baum um Baum

Bald ist er aus, der Zukunftstraum

Doch eh es kommt, das Schlussgericht

Da kotz ich schnell noch ein Gedicht

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  Das Kotzen geht nicht schnell genug

Wenn ich die Truppen sehe

Wenn ich vor lauter Volksbetrug

Im Pinkelregen stehe

Der Hohn wird kräftig über mir

Mit Fässern ausgeschüttet

Man stempelt mich zum Zeckentier

Und nennt mein Heim zerrüttet

Was frag ich, haste mal ne Mark

Ich werde glatt verlegen

Mein Hirn verflüssigt sich zu Quark

im Fünf-mehr-Euro-Regen

Die Kinder, die ich noch nicht hab,

sind ungeborn beschissen,

nicht integrierbar, nicht im Trab

der Schule ausgerissen.

Und klag ich gegen dieses Pack

mit sarrazinen Kötern

nennt ihr mich einen faulen Sack

und schuld an deutschen Nötern.

Wohin nur soll ich wandern

schlimm geht es auch den Andern