Archiv für die Kategorie ‘Gedichte’

Ego omnipotent

Veröffentlicht: 30. Mai 2014 von roger in Gedichte
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Ich renne, renne, renne,

wobei ich nicht verkenne,

ich komme nirgends an –

als Mensch nicht und als Mann,

mir ist, als ob ich penne.

 

Schmeiß Steine ich in Scheiben,

kann keiner mich gut leiden,

mach ich dann Komplimente

hält´s July für ne Ente.

Sollt´s Zucken ich vermeiden?

 

So geh ich hammerhart

auch weiter an den Start.

Ich dichte und ich reime

fern von gewohntem Schleime.

Kommt, küsst mich: Ich bin smart.

Bunt und friedlich

Veröffentlicht: 6. März 2014 von roger in Gedichte
Schlagwörter:

Einst gab es
die Revolution der Nelken,
die in den Gewehrläufen steckten,
damit sie keinen Tod mehr spuckten.

Die Konstrukteure der Macht
von Gestrigen und Vorgestrigen
fanden die Idee gut,
danach die Verbreitung von Unkraut
der Ihresgleichen
mit hübschen Pflanzen-Revolutionen
zu schmücken oder hübschen
bunten Früchten.

Doch Rosen, Tulpen und Orangen
bringen Fäulnis wie
Faschismus, wenn
sie exportiert werden
vom Westen in den Osten
und überhaupt.
Nun schreien die Exporteuere
U-Kra-Iiiii-ne …

Aus der Hüfte

Veröffentlicht: 31. Januar 2014 von roger in Gedichte
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Auf dem Rücken
meines manchmal mit mir durchgehenden Verstandes
schieße ich
meine Kritik
an aller Welt ab.
Alles ist so
änderungsbedürftig.
Jeder Schuss trifft.

Ein Freund sagt,
zügle dich,
ziele genauer!

Schon traf ihn
der Vorwurf
Anpasser.

keine MOLLY

Veröffentlicht: 25. Januar 2014 von roger in Gedichte
Schlagwörter:

du bist
einmalig

das soll
ein besonderes
kompliment sein

das ist es auch
obwohl
alles andere
wäre ein klon

manchmal
versucht mode
und der wunsch
dazuzugehören
auszugleichen
was praktische wissenschaft
zum glück
noch nicht erreicht hat

Putino zwanzig dreizehn

Veröffentlicht: 14. Januar 2014 von roger in Gedichte
Schlagwörter:,

Wenn auf der Weltbühne
Krieg wahlweise
humanitäre Aktion oder
Flugverbotszone
heißt,
muss man ein
Gänsefüßchen
bei lupenreiner Demokrat sei,
um ohne zuvor
oder danach
einen Friedensnobelpreis zu bekommen,
dem Weltfrieden
Wasser und Brot
in die Todeszelle
zu reichen.
Aber vielleicht
gibt es Gnade
in der Welt
für die Welt.

Hausfrau, leicht beschwipst …

Veröffentlicht: 20. Dezember 2013 von roger in Gedichte
Schlagwörter:

Wenn die Wäsche dreckig ist,
muss sie in die Maschine
und dann geht es rund.
Rausgespült wird jeder Mist,
aus Slip und Hemd und aus Gardine
egal ob Weißes oder bunt.
Und ist noch feucht das Oberhemd,
wird ´s an eine Leine angeklemmt
Und ist das Fleckenmuster groß,
dann geht das Spiel von vorne los …

Der GroKo-Song

Veröffentlicht: 19. Dezember 2013 von roger in Gedichte
Schlagwörter:

Komm, lasset uns der Angie Georg Elser sein,
damit es endet ihr bald tausendjährjes Reich.
Komm lassen wir dem Kabinett die frischen Winde rein,
es könnt ja sein, sie zögen ab zugleich.

Die Krieg wird busig van der Leyen:
Erst kommt der Totschuss, dann verzeihen.
Natürlich nur für jene, die verstorben,
es könnt ja sein, dass sie uns sonst ermorden.

Also trallala, also hopsassa,
die große Koalitse war zur Krönung da.
Sie hat die Katzentische eingebunden
und mondverliebte Kater brav gefunden …

Komm, lasset uns der Angie Georg Elser sein,
damit es endet ihr bald tausendjährjes Reich.
Wer herrscht in Deutschland wohl allein,
wir sind erst still, kauft uns derselbe Scheich.

Also trallala, also hopsassa …